Einmal im Jahr zittern die Autohersteller. Wenn der ADAC seine Pannenstatistik herausgibt, zeigen sich die Tops und Flops der letzten zwölf Monate. Die Datenmenge ist dabei mehr als ausreichend: Pro Jahr helfen die Gelben Engel bei fast vier Millionen Einsätzen.

In der Aufstellung sind in diesem Jahr 123 Modelle von 25 Marken zu finden. Als zuverlässig gelten für den Automobilclub alle Fahrzeuge, die in den letzten 10 Jahren zu den besten 40 Prozent gehören.

Pannenstatistik > BMW führt Bestenliste an 

Ganz oben im vergangenen Jahr waren die 1er und die 3er Reihe von BMW. Sie blieben am wenigsten liegen, auch nach Baujahren gerechnet. Die 2er Reihe und die X-Modelle von BMW schnitten zudem gut ab. Das Gleiche gilt für den Mitsubishi Colt. Bei all diesen Modellen kam es über sämtliche Jahrgänge hinweg zu weniger Pannen als beim Rest der Fahrzeuge.

Eher schlecht abgeschnitten haben hingegen die 2009er-Ford S-Max-Modelle. Geht man nach der ADAC-Statistik, so bleiben von 1000 Fahrzeugen 113 mit einer Panne liegen. Beim Nissan Qashqai sind es eher die jüngeren Modelle, die Probleme bereiten. Vor allem bei der Batterie müssen die Helfer immer wieder Hand anlegen.

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Pannenstatistik > Deutsche Autobauer sind ganz vorne

Bei den Kleinstwagen haben Chevrolet Spark, Citroën C1, Opel Agila, Peugeot 107, Suzuki Splash, Toyota Aygo und der VW Fox am besten abgeschnitten. In der nächsthöheren Klasse sind es Audi A1, Fiat Punto, Ford Fusion, Honda Jazz, Mazda 2, Mazda CX-3, Mini 3/5-Türer, Mitsubishi Colt, Mitsubishi Space Star, Peugeot 2008, Renault Captur, Škoda Fabia, Škoda Roomster, Suzuki Vitara und der Toyota Yaris.

ADAC-Testsieger: Mercedes C-Klasse überzeugt als Gebrauchtwagen

Die Mittelklasse führen die 4er und 5er von Audi, die 3er und 4er von BMW und die GLC-Reihe von Mercedes an. In der Oberklasse wird man mit einem Audi A6, BMW 5er-Reihe oder einem VW Touareg am seltensten liegenbleiben. Gleiches gilt für den Mercedes Sprinter.

Neues Testergebnis: Billigreifen mit gravierenden Mängeln

Pannenstatistik > Batterie größter Pannenfaktor

Die häufigsten Pannen haben mit der Batterie zu tun. Oftmals muss nur Starthilfe gegeben werden. Auf Platz 2 sind Motorprobleme. Das sind heute nicht mehr leiernde Keilriemen, sondern meistens Defekte in der Elektronik, bei der Einspritzung oder der Zündung. Fehlerhafte Bremsen und Lenkung stehen auf Platz 3. Übrigens wurde auch 400 Mal einem Halter eines Elektroautos geholfen.

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