Wer sich einen Gebrauchtwagen zulegen möchte und auf Qualität achtet, sollte sich die Mercedes C-Klasse anschauen. Die Mercedes-Mittelklasse hat auch nach Jahren noch beste Werte aufzuweisen.

Die dritte Generation ist mittlerweile schon 12 Jahre alt, aber dennoch kann man mit dem W204 ein Schnäppchen machen. Dies bestätigt die ADAC Pannenstatistik. Auch Gebrauchte der neuen Reihe W 205 sind meist noch eine gute Anlage. Die Mercedes C-Klasse gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die W-Reihe sind die klassischen Viertürer. Die T-Reihe mit einem S als Bezeichnung sind Kombis und die C-204 Modelle sind die beliebten Coupes.

Nur geringe Beanstandungen

Die Stuttgarter Autobauer sind dafür bekannt, dass ihre Autos langlebig sind. Im TÜV Report der Autobild hat vor allem das Fahrwerk beste Noten bekommen. Wenn der Gebrauchte nicht gerade als Taxi benutzt wurde, kann man getrost zuschlagen, so die Empfehlung. Auch bei den Bremsen und der Lichtanlage fanden die Prüfer kaum Beanstandungen. Vor allem was Rost angeht, zeigt sich die Mercedes C-Klasse widerstandsfähig. In den vergangenen Jahren ist der Rostschutz bei diesem Fahrzeug immer besser geworden.

Facelift für die Mercedes C-Klasse

Bei älteren Modellen schwächelte bisweilen die Handbremse. Grund dürfte die Automatik sein. Viele Fahrer stellen diese auf P und verzichten dann auf die Handbremse beim Parken. Bei hoher Fahrleistung können auch die Achsen in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese lassen sich aber einfach vermessen und neu einstellen.

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Pannen meist wegen Zündschlössern

Auch was die Pannen angeht ist die Mercedes C-Klasse gutes Mittelfeld. Der ADAC bescheinigt vor allem den jüngeren Modellen beste Gesundheit. Die häufigsten Probleme waren defekte Zündschlösser und entladene Batterien. In manchen Fällen bereitete die Lenkung Probleme. Selten mussten die ADAC-Helfer auch einen Anlasser reparieren.

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Preise sehr unterschiedlich

Bei den Preisen variiert es nach Ausstattung und Alter. Einen C 350 aus dem Jahr 2012 kann man schon für 17.000 Euro kaufen. Er hat dann etwa 114.000 Kilometer auf dem Buckel. Wer es sportlicher will, sollte nach AMG-Modellen aus zweiter Hand schauen. Die kosten etwa 33.000 Euro bei 99.000 Kilometer Laufleistung. Dafür bekommt man aber auch einen V8 Motor mit 457 PS aus dem Jahr 2017. Es geht aber auch günstiger, wenn man ein älteres Einstiegsmodell aussucht. Diese kann man schon für 6500 Euro bekommen.

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