In der Formel 1 steht es derzeit nicht gut um den britischen Autobauer McLaren. Er rangiert dort nur im Mittelfeld, dafür fahren aber seine Autos auf der Straße fast jedem davon. Und auch bei den Verkaufszahlen kann sich McLaren sehen lassen: Der 600LT ist so gut wie ausverkauft, jetzt kommt der Nachfolger McLaren 720S.

Auch der McLaren 720S ist ein Spider, der wie sein Vorgänger auf Rennstrecken entwickelt wurde. Hohe Geschwindigkeiten kennt er seit seiner Geburt und ist auch noch 20 Prozent kräftiger als der Bruder. Für 280.000 Euro bekommt man nicht nur einen Hingucker. Man hat auch die Chance ihn überhaupt zu bekommen. Denn die Produktionsmenge ist diesmal, im Gegensatz zum 600LT, nicht beschränkt.

Zweckmäßiges Cockpit

Der Innenraum ist eng und zweckmäßig, gleichzeitig aber komfortabel. Die hellen Ledersitze geben das passende Luxusgefühl, die Instrumente sind leicht erreichbar. Mit zwei Drehknöpfen kann der Fahrer einstellen, welches Fahrgefühl er gerne haben möchte. Der eine regelt die Motoreinstellung, der andere die Fahrwerkseinstellung. Am schnellsten fährt man mit der Einstellung „Track”, man braucht aber auch die entsprechende Straße dafür.

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In 2.9 Sekunden auf 200 km/h

Denn der McLaren ist schnell, sehr schnell. Nach 2.9 Sekunden hat er 100 km/h erreicht, was man auch daran merkt, dass man kräftig in den Sitz gepresst wird. Da bleibt man besser auch verharren, denn nach nur 7.9 Sekunden rast der McLaren 720S Spider mit 200 km/h über den Asphalt. Wer dann immer noch das Gaspedal durchdrückt, wird sogar 320 km/h erreichen. Und selbst dann hat der Motor noch Reserven, Spitze sind 240 km/h. Möglich macht es der 4-Liter-V8-Motor, der sich auch akustisch nicht versteckt. Die 720 PS bei 7500 U/min lassen keine Wünsche offen.

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Alltagstauglicher Sportwagen

Dennoch kann man mit dem McLaren 720S Spider auch mal schnell zum Einkaufen fahren. Der Kofferraum hat erstaunlich viel Platz für einen Sportwagen, 150 Liter passen rein, und wenn das Dach ausgefahren ist, gibt es sogar noch etwas mehr Stauraum. Wenn das Dach offen ist, dann hört man das Röhren der Maschine deutlich. Wer es ruhiger haben will, fährt das Dach aus, dessen Glas sich auch elektrisch eintrüben lässt.

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