Wenn der Lack ab ist oder stumpf wird, kann man als Fahrzeughalter mit einer Poliermaschine selbst Hand anlegen. Die kleinen Handgeräte eignen sich, um dem Auto neuen Glanz zu geben. Aber nicht jedes Gerät, das man im Baumarkt oder Fachhandel kaufen kann, hält auch was es verspricht.

Testsieger im oberen Preissegment

Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit der Zeitung Auto-Bild, Geräte in einem Preissegment zwischen 48 und 178 Euro untersucht. Insgesamt acht Poliermaschinen mussten auf den Prüfstand. Bei den Tests ging es nicht nur um die Polierleistung an sich, sondern auch die Handhabung der Maschine, die Ausstattung und den Preis. Testsieger wurde die 139 Euro teure 7PM05 von Kunzer, die in allen Kategorien die meisten Punkte sammeln konnte. Ebenfalls auf dem Podium landeten SPTA 150 und Krauss Superpolish P7, beide Geräte liegen im Bereich über 100 Euro.

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Nicht alle Geräte haben eine gute Anleitung

Im Test musste ein schwarzer Skoda Yeti wieder zum Glänzen gebracht werden. Alle Maschinen wurden mit der gleichen Politur, der A1 Speed Polish von Dr. Wack, getestet, um vergleichbare Werte zu bekommen.

Warum ist auch die Anwendung ein Kriterium? Nicht alle Hersteller legen eine ausführliche Bedienungsanleitung bei. Diese ist aber gerade beim Polieren wichtig, denn hier kann ein Anfänger durchaus gravierende Fehler machen und am Auto Schaden anrichten.

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Konstante Drehzahl entscheidend

Die Qualität des Polierens macht bei den Poliermaschinen vor allem die Einstellungsmöglichkeiten, die Drehzahl und der Druck den man ausübt aus. Gute Geräte behalten auch die Drehzahl bei Druckausübung bei.

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Wie gut die Maschinen letztendlich poliert haben, wurde am Ende des Tests mit einem speziellen Prüfgerät bestimmt, das den Glanzgrad und den Glanzschleier messen kann. In diesem Bereich schnitten Kunzer, DeWaltta und Krauss am besten ab.

Grafik: Kröner/GTÜ

Fazit: Wer sich eine eigene Poliermaschine zulegen will, sollte bereit sein, mindestens 120 Euro zu investieren. Anfänger sollten auf jeden Fall besonderen Wert auf eine gute Anleitung legen. Das günstigste Gerät von Einhell mit einem Preis von 48 Euro bekam im Test immer noch ein “empfehlenswert”, hatte aber leichte Schwächen in der Handhabung.

 

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