Auf der letzten Messe des Jahres präsentieren sich die Autohersteller noch einmal mit ihren Neuheiten. Denn der amerikanische Markt ist sowohl für die europäischen, als auch die japanischen und koreanischen Hersteller wichtig. Besonders aber die Münchner lassen die Herzen von Sportscar-Fans höherschlagen.

Mit dem Niedergang der amerikanischen Autoindustrie haben auch die Automessen an den klassischen Standorten Chicago und Detroit an Attraktivität verloren. Chicago hat sich fast komplett aus dem internationalen Geschäft verabschiedet und Detroit will sich mit einer Terminverschiebung in den Sommer retten. Lachender Dritter ist die Auto-Show in Los Angeles vom 30. November bis 9. Dezember, auf die sich auch die deutschen Hersteller konzentrieren.

Los Angeles Auto Show: Porsche zeigt den neuen 911

So hat Porsche seine neueste Version des 911 über den Teich geschifft, den 992. Er ist nicht weit entfernt von Vorgänger, dem Modell 991, hat aber einige digitale Upgrades bekommen. Die 450 PS werden unter anderem von einem neuen Fahrassistenten gebändigt.

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Volkswagen hält sich mit Neuheiten zurück, feiert aber den Abschied des Beetle mit einem Sondermodell. Der Beetle hatte es niemals zu einem Kultstatus wie der Käfer gebracht und deshalb wird er eingemottet.

BMW hat in den USA ein leichtes Spiel, die Autos aus Bayern gelten als das Sinnbild von Qualität und Sportlichkeit. Deshalb zeigt man auch den M850i, eine PS-starke Limousine der Luxusklassen, die das Herz der Reichen höherschlagen lässt. Aber auch in etablierte Märkte dringen die Münchner ein: Der X7 ist ein klarer Konkurrent für den Range Rover.

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Los Angeles Auto Show: PS-starke Sportwagen sind für Amerikaner ein Muss

Die Hersteller aus den USA setzen weiter auf PS-starke Sportwagen: Die AMG GT Modelle kommen vor allem bei den Sportscar-Fans in den USA gut an, und liegen mit 458 PS bei AMG GT Pro im oberen Bereich der Leistungsstärke.

Noch mehr PS hat die Corvette, das Flaggschiff von General Motors. Der Konzern, der derzeit überall Standorte schließen muss, präsentiert die Corvette ZR1, die 755 PS unter der Haube hat und mit 121.000 US-Dollar geradezu billig auf den Markt kommt.

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Los Angeles Auto Show: Jeep präsentiert Pickup-Version

Amerikanische Autokäufer lieben vor allem außerhalb der Städte Pickups und Jeeps. Deshalb ist es geradezu eine Pflicht, für den jetzt italienischen Autobauer Jeep, auf der Messe ein neues Modell anzubieten. Der Gladiator ist eine Pickup-Version des erfolgreichen Wranglers und Herausforderer der Rangers von Ford. Ab Mitte 2019 soll er auch bei den Händlern verfügbar sein.

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