Beim französischen Autobauer Renault haben sich die Designer an die Lieferfahrzeugpalette gesetzt und jetzt ihre Arbeit präsentiert. Die Modelle Trafic, Master und Alaskan haben ein Facelift und viele Technik-Neuerungen bekommen.

Die gravierendsten Änderungen sind vor allem von vorne sichtbar. Das Gesicht ist bulliger geworden, besonders beim großen Master-Modell. Die Ähnlichkeit mit amerikanischen Fahrzeugen ist nicht von der Hand zu weisen. Neu ist auch die Beleuchtung. Hier sorgen jetzt Full-LEDs für beste Sicht in der Nacht und Sichtbarkeit am Tag.

Praktische Ablagetische

Eine wesentliche Veränderung im Innenraum ist die Position des Multimedia-Bildschirms. Er war bislang am Platz für den Rückspiegel montiert gewesen. Jetzt ist er wie bei Kleinwagen ins Armaturenbrett gerutscht. Das macht die Bedienung vor allem auch für den Beifahrer einfacher. Der hat übrigens jetzt ein kleines Tablett zum herausschieben über dem Handschuhfach. Dieses eignet sich sowohl für die kleine Mahlzeit zwischendurch als auch als Unterlage um Lieferscheine zu schreiben. Außerdem wurde noch eine weitere Schublade eingebaut.

Finalisten für das „Auto des Jahres 2019” stehen fest

Im Master gibt es auch stärker USB-Buchsen sowie Apple und Android Connectivity. Wer will kann sein Telefon sogar kabellos aufladen. Ein Seitenwind-Assistent stabilisiert den Van im Sturm, und auch beim Einparken gibt es Hilfe vom Computer.

Variabler Kleintransporter: Der neue Opel Vivaro

Mehr Hubraum für den Trafic

Auch der Motor beim Master hat ein Update bekommen: Der 2,3-Liter großen dCi Turbodiesel mit Twin-Turbo-Technik wurde ü berarbeitet und hat jetzt bis zu 180 PS bei 400 Nm Drehmoment zu bieten. Dabei hat man den Dieselverbrauch um einen Liter pro 100 Kilometer verringern können.

ADAC Pannenstatistik 2019: BMW am Zuverlässigsten

Wichtig für die Transportunternehmen sind auch die Normen. Alle Modelle erfüllen die Euro 6d-Temp und die Euro VI für Lastwagen. Zum Teil wird dafür aber der Zusatzstoff Adblue benötigt. Beim Elektromodell Master Z. E. hat man den Antrieb belassen wie zuvor. Nur das Äußere ist ebenfalls angepasst worden. Der Trafic wird nun mit zwei Liter Hubraum angetrieben. Das wird alle freuen, die schwere Ladungen zu transportieren haben.

Beim Pick-Up Alaskan wurde vor allem die Nutzlast auf 1,1 Tonnen erhöht. Die Front entsprach schon vorher dem neuen Design. Eine wesentliche Neuerung ist der Wechsel von Trommel- zu Scheibenbremsen.

Bildquelle: /Shutterstock.com