Als Volkswagen 1973 den ersten Passat auf den Markt brachte, wollte man den deutschen Familien ein geräumiges Fahrzeug bieten, mit dem man auch in den Urlaub fahren kann. Jetzt hat der Wolfsburger Konzern Fotos des neuen Modells veröffentlicht und überrascht mit einer hochwertigen Ausstattung.

Auch der bald 30millionste gebaute Passat wird immer noch als solcher erkennbar sein — wenn auch etwas windschnittiger und geräumiger als die ersten Modelle.

Fahrerassistenzsystem machen den neuen Passat sicherer

Die wahren Neuerungen stecken aber unter der Haube, und damit ist nicht der Motor allein gemeint. Der Passat wird mit dem neuen IQ Drive ausgestattet werden. Hinter dem Namen verbergen sich alle Fahrassistenzsysteme, die VW derzeit zu bieten hat. In Zukunft soll dann auch autonomes Fahren mit diesen Technologien möglich sein. Standard werden dann auch Systeme, die das Fahrzeug in der Spur halten und bei Abweichungen warnen, aber auch Distanz zum vorausfahrenden Auto halten. Bis dahin helfen Komponenten wie der Travel Assist den Fahrern, eine Art eingeschränkter Autopilot, oder Hardware wie ein Lenkrad, das auf Berührungen des Fahrers reagiert. Verlassen sich die Fahrzeuglenker zu lange auf die Software und spielen zum Beispiel mit dem Handy, erinnert der Computer mit Warnsignalen daran, dass auch bei Assistenzbenutzung die Hände am Lenkrad sein müssen.

VW-Kunden können auf Schadensersatz hoffen

Touareg als Vorbild

Vom Touareg übernommen werden die LED-Scheinwerfer, die gerade in der Nacht mehr Sicht, aber auch mehr Komfort bieten sollen. Insgesamt können 44 LED-Leuchten angesteuert und individuell auf die notwendige Beleuchtungssituation abgestimmt werden.

Neuer VW T-Cross: So wird das sichere Kompakt-SUV

Auch bei der Unterhaltung hat man vom bisherigen Aushängeschild Touareg abgeschaut, aber noch einiges hinzugefügt: Dank eigener SIM ist der Passat immer online, das App-Connect-System verbindet sich mit dem iPhone und es soll sogar eine Sprachsteuerung geben, mit der man den Passat öffnen und starten kann.

Volkswagen feiert Premiere des neuen Touareg

Motor erfüllt Euro 6d-Norm

Der Motor erfüllt bereits die erst 2021 geltende Euro 6d-Norm und ist ein Plugin-Hybrid, der zwischen 50 und 70 Kilometer elektrische Reichweite hat und damit auch in Zero-Emissions-Zonen bequem gefahren werden kann. Auf Power muss man dennoch nicht verzichten: Es gibt einen 216 PS Turbobenziner und einen Turbodiesel mit 110 PS sowie weitere Abstufungen. Alle sollen die 6D-Norm erfüllen und haben einen serienmäßigen Partikelfilter. Die Auslieferung der ersten Exemplare ist für August 2019 vorgesehen.

Bildquelle: /Shutterstock.com